Unfall: Grüne setzen auf Weidetiere gegen Waldbrände
03.08.2026
Unfall: Grüne setzen auf Weidetiere gegen Waldbrände

Angesichts der verheerenden Waldbrände in verschiedenen europäischen Ländern dringen mehrere Grünen-Bundestagsabgeordnete auf bessere Vorbeugung für ähnliche Katastrophen in Deutschland. Auch hierzulande werde das Waldbrandrisiko in den kommenden Jahren auch wegen der Klimakrise "dramatisch steigen", heißt es in einem Papier zum Waldbrandschutz. Zuvor hatte die Funke Mediengruppe darüber berichtet.

So muss nach dem Willen der Parlamentarier mehr staatliches Geld in den Umbau leicht brennbarer Nadelholz-Monokulturen in naturnahe Laubmischwälder fließen, die Wasser besser speichern können. Wälder, Moore und Auen müssten wiederhergestellt werden. Auch die Haltung von Weidetieren müsse stärker unterstützt werden, weil diese leicht entflammbare Vegetation abweideten und so die Ausbreitung von Bränden bremsten.

Daneben brauche es mehr Informationen, schreiben Fraktionschefin Britta Haßelmann, Fraktionsvize Julia Verlinden sowie Niklas Wagener, Julia Schneider und Leon Eckert. "Da rund 90 Prozent der Waldbrände durch Menschen verursacht werden, bietet die Aufklärung großes Potenzial. Kreative, leicht zugängliche und alltagsnahe Angebote." Auch die finanzielle Unterstützung des Bundes für die Munitionsbergung aus Wäldern müsse fortgeführt werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

Ähnliche Artikel