Tödliche Explosion auf der Krim: Putin-Soldat bei Bombenschlag gestorben
13.08.2026
Tödliche Explosion auf der Krim: Putin-Soldat bei Bombenschlag gestorben
  • Tödliche Explosion auf der Krim
  • Putin-Soldat nach Bombendetonation in Sewastopol gestorben
  • Verdächtige festgenommen

Am Donnerstag (13.08.2026) kam auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim in Sewastopol nach russischen Behördenangaben ein Soldat bei einer Explosion ums Leben. Er ist nicht das einzige Todesopfer.

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Tödliche Bombenexplosion auf der Krim – Putin-Soldat gestorben

Wie die Nachrichtenagentur "Ostorozhno Novosti" meldete, detonierte gegen 10 Uhr Ortszeit eine Bombe. Nach Angaben des russischen Geheimdienstes FSB, war ein Sprengsatz in einem Mülleimer platziert worden, der in die Luft ging, als der Mann vorbeiging.

Explosion in Sewastopol - Tatverdächtige festgenommen

Der Inlandsgeheimdienst FSB habe eine Verdächtige festgenommen, schrieb der von Moskau eingesetzte Statthalter, Michail Raswoschajew, bei Telegram. Er sprach von einem "zynischen Verbrechen gegen einen Offizier". Die tatverdächtige Frau soll demnach im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben.

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War ein Putin-Soldat das Ziel?

Bei dem Toten soll es sich nach inoffiziellen Berichten in Russland und der Ukraine um einen früheren ukrainischen Marineoffizier und U-Boot-Kommandanten handeln. Er sei nach der Annexion der Halbinsel Krim durch Moskau 2014 in die russische Armee übergetreten. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht.

Weitere Todesopfer auf der Krim

In einem anderen Post teilte Raswoschajew mit, dass ein Wachmann und vier Sprengstofftechniker des Zivilschutzes im Einsatz getötet worden seien. Nach ukrainischen Angriffen sollen sie Gelände kontrolliert haben. Dabei sei ein feindliches Kampfmittel detoniert. 

Immer wieder werden seit Beginn des Moskauer Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 ranghohe Militärs, Propagandisten und Überläufer zur Zielscheibe von Attentaten. Russland macht die Ukraine dafür verantwortlich. Erst Anfang des Monats waren bei einer Explosion in einem Restaurant in einem Moskauer Ausgehviertel mehrere Menschen ums Leben gekommen. Wenig später wurde ein russischer Drohnenproduzent durch eine Autobombe getötet.

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