
Susen Tiedtke sorgte in den 1990er Jahren praktisch mühelos dafür, dass der Leichtathletiksport mit einem Schlag eine echte Augenweide wurde: Die athletische Blondine aus Berlin riss Sportfans nicht nur zu Begeisterungsstürmen mit Topergebnissen in ihrer Disziplin Weitsprung hin, sondern war auch eine wirkliche Augenweide - kein Wunder, dass ihr schnell der inoffizielle Titel "Miss Leichtathletik" aufgedrückt wurde.
"Miss Leichtathletik" Susen Tiedtke im Steckbrief
- Name: Susen Tiedtke
- Geburtstag und -ort: 23. Januar 1969 in Ost-Berlin
- Sternzeichen: Wassermann
- Größe: 1,74 Meter
- Familie: Joe Greene (1993 - 1998), Hendrik Dreekmann (2005, Trennung 2008); zwei Kinder, Maria und Max († 2025)
- Karrierestationen (Auswahl): DDR-Meisterin am Schwebebalken (1982), 2. Platz bei der Hallenweltmeisterschaft (1993), Deutsche Meisterin im Weitsprung (1993, 1997), 5. Platz bei Olympia (2000)
- Autogrammadresse: Susen Tiedtke,c/o kick management GmbH, Corneliusstraße 13, 40215 Düsseldorf (adressierten und frankierten Rückumschlag nicht vergessen!)
- Susen Tiedtke bei Facebook|Susen Tiedtke bei X (Twitter)
Susen Tiedtke: Ihre Karriere vom Schwebebalken zum Weitsprung
Doch Susen Tiedtke war die Begeisterung für die Leichtathletik nicht in die Wiege gelegt: In den 1980er Jahren machte sich die in Ost-Berlin geborene Sportlerin zunächst einen Namen im Kunstturnen und sorgte am Schwebebalken für Furore. Um ein Haar wäre Susen Tiedtke mit der Mannschaft der DDR zu den Olympischen Spielen nach Los Angeles gereist, die 1984 stattfanden. Doch ihre Turnerkarriere fand ein jähes Ende: Die grazile Berlinerin wurde nämlich mit gut 1,70 Metern Körpergröße schlichtweg zu groß fürs Turnen. Doch ihre gertenschlanken Beine kam Susen Tiedtke schnell beim Weitsprung zugute, als sie die Disziplin wechselte.
So hitzig kämpfte Susen Tiedtke gegen Konkurrentin Heike Drechsler
In den 1990ern gab es praktisch nur zwei Damen, die den deutschen Weitsprung an die Weltspitze brachten: Susen Tiedtke und ihre Konkurrentin Heike Drechsler waren stets auf dem Siegertreppchen zu finden. Doch ihre Weitsprungkarriere wurde 1995 von einem bitteren Skandal überschattet, als Susen Tiedtke positiv auf Doping getestet wurde. Zwei Jahre Sperre waren die Folge, obwohl die Berlinerin stets abstritt, leistungsfördernde Substanzen eingenommen zu haben.
Abschied von der Leichtathletik: Was macht Susen Tiedtke heute?
2002, mit 33 Jahren, verkündete Susen Tiedtke ihren Abschied vom aktiven Profisport. Doch mit Anfang 30 in Rente gehen war für Susen Tiedtke keine Option: Vielmehr beschäftigte sich die attraktive Leichtathletin intensiv mit dem Thema Naturheilkunde, ließ sich physiotherapeutisch ausbilden, büffelte Marketingtheorie und machte einen Abschluss in integrativer Medizin. Heute hat Susen Tiedtke ihre eigene Naturheilpraxis und konzentriert sich voll und ganz darauf, ihren Patienten zu helfen.
Susen Tiedtke privat: Kein Liebesglück mit Ehemann Joe Greene und Hendrik Dreekmann
Wer so vielbeschäftigt ist, der hat auch nicht viel Zeit für die Liebe - jedenfalls scheint es im Fall Susen Tiedtke so zu sein. In den Hafen der Ehe schipperte die heute 47-Jährige jedoch schon mal: 1993 heiratete sie den US-Amerikaner Joe Greene, der ebenfalls als Weitspringer Erfolge feierte. Für ihren Mann verließ sie sogar Deutschland und zog in den US-Bundesstaat Ohio, nach der Heirat führte sie außerdem den Namen Susen Tiedtke-Greene. Doch das deutsch-amerikanische Liebesglück hielt nur fünf Jahre, 1998 wurde die Ehe geschieden. Aus Susen Tiedtke-Greene wurde wieder Susen Tiedtke, auch die Rückkehr nach Deutschland war für die Leichtathletin angezeigt. Doch sich nach der Scheidung einzuigeln war nichts für Susen Tiedtke - vielmehr entblätterte sich die Athletin öffentlichkeitswirksam und posierte für aufreizende Fotos im "Playboy", die im Sommer 2001 veröffentlicht wurden.
Ein zweites Mal läuteten für Susen Tiedtke 2005 die Hochzeitsglocken, als die Blondine den Ex-Tennisprofi Hendrik Dreekmann in zweiter Ehe heiratete. Sohn Max und Tochter Maria machten die Familie komplett, doch leider war für Susen Tiedtke auch ihre zweite Ehe nicht von Dauer: Im Sommer 2008 gab die Berlinerin die Trennung von ihrem zweiten Mann bekannt, auf dem Papier ist die Sport-Ikone jedoch noch verheiratet.
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Todes-Drama bei Susen Tiedtke: Sohn Max mit nur 17 Jahren gestorben
Im Frühjahr 2026 machte Susen Tiedtke einen herzzerreißenden Schicksalsschlag öffentlich, den sie im Jahr zuvor erlebte: Die frühere Sportlerin fand ihren 17 Jahre alten Sohn Max tot in dessen Bett auf. In einem Interview mit RTL sprach sie erstmals öffentlich über den tragischen Verlust und ihren mühsamen Weg zurück ins Leben. Am 4. März 2025 meldete sich ein Freund von Max bei Susen Tiedtke. Er wollte wissen, weshalb der Jugendliche nicht erreichbar sei. Die ehemalige Spitzensportlerin ging daraufhin in das Zimmer ihres Sohnes. Was sie dort vorfand, erschütterte sie bis ins Mark. "Und dann bin ich zu ihm ran und dann war er schon steif und blau", schilderte Tiedtke die traumatischen Momente. Der 17-Jährige lag leblos auf seinem Bett. "Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus", beschrieb Susen Tiedtke ihre Gefühle. "Das ist ja das eigene Fleisch und Blut und dann ist er tot." Die Todesursache war eine Herzentzündung, die zuvor niemand bemerkt hatte.
Nach dem Tod von Max versank Susen Tiedtke in tiefster Verzweiflung. Die ehemalige Olympia-Athletin verlor jeglichen Antrieb weiterzumachen. "Für mich war das Schwierigste, wieder eine Lebensmotivation zu finden", gestand sie unter Tränen. Über einen Monat lang verbrachte die gebürtige Berlinerin nahezu bewegungslos auf ihrem Sofa. "Ich lag praktisch über einen Monat nur irgendwie so halb im Koma auf dem Sofa und wusste nicht, wo vorne und hinten ist", beschrieb sie ihren Zustand völliger Lähmung. Ein Gedanke spendete ihr schließlich etwas Trost: "Es gibt einem so ein bisschen Trost, wenn man weiß, er ist nicht komplett weg." Ohne diesen Glauben sei es kaum möglich, einen solchen Verlust zu verarbeiten.
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