
- Prinz Harry bloßgestellt: Frühere Bekannte enthüllt, wie wild sein Leben als Partyprinz war
- Geheimnisvolle Tabletten, Drogenbeichte, frivole Andeutungen: Prinz Harry ließ es krachen
- Charlotte Griffiths widerspricht Prinz Harrys Aussagen vor Gericht
Bevor Prinz Harry Meghan Markle kennenlernte und mit der früheren Schauspielerin den Bund fürs Leben schloss und eine Familie gründete, ließ der jüngere Sohn von König Charles III. nichts anbrennen. Dem Herzog von Sussex eilte in jungen Jahren der Ruf voraus, ein zügelloses Partybiest zu sein und Eskapaden jedweder Art auf dem Kerbholz zu haben. Wie wild es Prinz Harry wirklich trieb, hat nun eine Frau ausgepackt, die Harrys Partyjahre hautnah miterlebt haben will.
Prinz Harry als wilder Partylöwe: Frühere Freundin packt über Königssohn aus
Die Rede ist von einer gewissen Charlotte Griffiths, die heute als Journalistin für die britische "Daily Mail" tätig ist, gegen die Prinz Harry gerade erst einen wegweisenden Rechtsstreit verloren hat. In einem Exklusiv-Beitrag für das Boulevard-Blatt erinnert sich die Autorin an ihre "kurze und komplett surreale Freundschaft" mit Prinz Harry - und enthüllt darin wilde Eskapaden des Königssohns mit Drogen, rauschenden Partynächten, frivolen Ausrutschern und rüpelhaftem Benehmen.
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"Daily Mail"-Journalistin bricht nach Prinz Harrys Niederlage vor Gericht ihr Schweigen
Nach anderthalb Jahrzehnten des Schweigens meldet sich die frühere Bekannte des Herzogs von Sussex erstmals öffentlich zu ihren Begegnungen mit Prinz Harry. Die heute 42-Jährige arbeitete 2011 als Nachwuchsreporterin bei der "Mail on Sunday", als sie den Royal privat kennenlernte. Griffiths betonte zwar, sie habe ihre Erlebnisse niemals publik machen wollen, doch Prinz Harrys eigene Aussagen im Gerichtssaal während seines Prozesses gegen den Verlag der "Daily Mail" hätten sie dazu veranlasst, nun ihre Version der Ereignisse zu schildern. Prinz Harry hatte die "Mail on Sunday" sowie die "Daily Mail" verklagt und dem Verlag Associated Newspapers Limited vorgeworfen, Informationen auf unrechtmäßigem Weg beschafft zu haben.
Prinz Harry verabreicht flüchtiger Bekannten mysteriöse Pillen
Die erste Begegnung zwischen Charlotte Griffiths und Prinz Harry fand den Enthüllungen der Journalistin zufolge im Dezember 2011 auf einem Landgut in Hampshire statt. Griffiths war über einen Filmproduzenten zu dem Jagdwochenende eingeladen worden. Gleich zu Beginn überraschte der Prinz sie mit einer ungewöhnlichen Geste. "Harry griff in seine Tasche, zog eine kleine weiße Tablette hervor, hielt sie mir vors Gesicht, legte sie mir auf die Zunge und sagte mit einem Grinsen: 'Jetzt weiß ich, dass ich dir vertrauen kann!'", schildert die Journalistin in der "Daily Mail".
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Sie spuckte die Tablette später heimlich in eine Serviette aus, ohne je sicher gewesen zu sein, ob es sich um eine harmlose Schmerztablette oder um Drogen gehandelt habe. Den jungen Harry beschreibt Griffiths als lautstark, charmant und selbstbewusst. Er habe permanent Scherze getrieben – etwa indem er silberne Tierfiguren auf der Festtafel in anzüglichen Posen arrangierte.
Prinz Harry und die Drogen: Diese Substanz half dem Prinzen durch lange Partynächte
Bei dem Treffen sprach Prinz Harry auch unverblümt über seinen früheren Drogenkonsum. Der Prinz, der später in seiner Autobiografie "Spare" offen über dieses Thema schrieb, habe ihr damals in ernstem Ton erklärt, dass er sich keine Drogen mehr erlauben könne. Der Grund: Die britische Armee führe unangekündigte Drogentests durch. Prinz Harry diente insgesamt zehn Jahre beim Militär.
Als Alternative habe er ein anderes Mittel gefunden. "Während andere in den Clubs, Bars und auf Partys Kokain nähmen, erzählte er mir, nehme er heute etwas namens Kreatin", berichtet Griffiths. Der Königssohn habe behauptet, das geschnupfte Pulver verleihe einen Energieschub, der einen bis in die Morgenstunden tanzen lasse. Die Journalistin stellt allerdings klar, dass sie nicht wisse, ob diese Aussage der Wahrheit entspreche. Bei Kreatin handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel.
"Daily Mail"-Journalistin widerspricht Prinz Harrys Aussage vor Gericht
Im Prozess gegen den Verlag der "Daily Mail" hatte der Königssohn behauptet, er habe Charlotte Griffiths lediglich ein einziges Mal getroffen. Sobald er von ihrem Beruf als Journalistin erfahren habe, sei der Kontakt abgebrochen. Griffiths widerspricht dieser Version jedoch entschieden. Facebook-Nachrichten und Telefonkontakte, die während des Verfahrens offengelegt wurden, würden das Gegenteil beweisen.
Nach dem Jagdwochenende habe Prinz Harry ihr sogar eine Freundschaftsanfrage unter dem Pseudonym "Spike Wells" geschickt. Seine Nachricht lautete: "Ich bin's, H. ... falls dich der Name und das Profilbild verwirrt haben!!" Griffiths' Urteil über den inzwischen 41-jährigen Prinz Harry fällt knallhart aus: "Der Mann, der er geworden ist, ist jemand, den ich kaum wiedererkenne und vor dem ich jeden Respekt verloren habe", erklärt die Journalistin.
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