
- Der ehemalige Erfolgsspringreiter Ludger Beerbaum trauert um Goldfever.
- Pferd wurde 35 Jahre alt.
- Beerbaum und der Hengst gewannen zusammen unter anderem bei den Olympischen Spielen 2000.
Viele Jahre begleitete Hengst Goldfever den ehemaligen Weltklasse-Springreiter Ludger Beerbaum. Gemeinsam gewannen sie wichtige Turniere. Jetzt muss der Olympiasieger von seinem treuen Partner Abschied nehmen. Das Pferd ist im hohen Alter von 35 Jahren gestorben.
Ludger Beerbaum trauert um Olympia-Pferd Goldfever
Der Tod von Goldfever bewegt Ludger Beerbaum."Natürlich sind wir heute alle sehr traurig, dass Goldfever nicht mehr unter uns ist - aber wir blicken auch alle mit großer Dankbarkeit und ein bisschen Stolz auf die Erfolge und die gemeinsame Zeit zurück", wurde der viermalige Olympiasieger auf der Homepage seines Stalls in Riesenbeck zitiert.
Goldfever ist tot: Springreiter und Hengst werden zum Erfolgsteam
Mit Goldfever gewann der heute 62-Jährige unter anderem Mannschafts-Gold bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Zudem holte das Duo bei Europameisterschaften einmal den Titel mit dem Team (2003) und wurde einmal Team-Zweiter (2007). Im Einzel gab es EM-Silber (2003) und -Bronze (2007). Zudem siegte das Paar in hochkarätigen und bedeutenden Springen wie den Großen Preisen in Calgary (2002) und in Aachen (2002 und 2003).
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde Beerbaum wegen einer verbotenen Medikation an Goldfever disqualifiziert. Er habe von dem verbotenen Wirkstoff in der Salbe, mit der der Hengst behandelt worden war, nichts gewusst und auch nicht davon, dass dieser in die Blutbahn eindringen kann, hatte Beerbaum mehrfach betont. Der Internationale Sportgerichtshof (Cas) bestätigte dennoch ein Jahr später den Ausschluss. Beerbaum und seine Teamkollegen verloren Mannschafts-Gold. Christian Ahlmann, der heutige Bundestrainer Otto Becker und Marco Kutscher erhielten immerhin Bronze, Beerbaum ging leer aus. Nach dem Abschied aus dem Sport 2009 wurde Goldfever in Beerbaums Stall in Riesenbeck einige Zeit in der Zucht eingesetzt.
Weiterer Todesfall im Reitsport: Ahlmanns Pferd D'Aganix vor Weltcup gestorben
Ein weiterer tragischer Todesfall erschüttert den Reitsport. Springreiter Christian Ahlmann hat wegen des tragischen Todes seines Pferdes D'Aganix 2000 Z den Start beim Weltcup in Leipzig abgesagt. Wie das belgische Gestüt Zangersheide bekanntgab, musste der zwölf Jahre alte Hengst trotz bester tierärztlicher Versorgung nach einem Unfall beim Abladen in Leipzig eingeschläfert werden. "Ein schrecklicher und unglücklicher Unfall beim Ausladen in Leipzig führte dazu, dass D'Aganix 2000 Z sich aus bislang noch nicht vollständig geklärten Gründen aus dem LKW befreien konnte. Auf einem rutschigen Untergrund kam er zu Fall und zog sich dabei eine so schwere Verletzung am Oberschenkel zu, dass es keine Aussicht auf Heilung mehr gab", schrieb Ahlmann auf seinem Instagram-Account.
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