
- Moderatorin erklärt im argentinischen Fernsehen Lionel Messis Vater für tot
- Florencia Peña entschuldigt sich für Falschmeldung und tritt von ihrem Job bei Luzu TV zurück
- Familie des Fußballstars beklagt in einer Stellungnahme fehlenden Respekt und fehlendes Einfühlvermögen
Am Rande der Fußball-WM sorgt eine fatale Falschmeldung zu Superstar Lionel Messi für Aufruhr: Im argentinischen Fernsehen wurde am Donnerstag während der Live-Sendung "El Show del Verano" beim Streamingdienst Luzu TV verkündet, dass sein Vater Jorge gestorben sei. Das hatte Konsequenzen für Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña sowie andere Verantwortliche.
Vater von Lionel Messi fälschlicherweise für tot erklärt im TV
Die 51-Jährige gab an, die Meldung sei ihr während der Ausstrahlung vom Produktionsteam als gesichert übermittelt worden. "Ich stand unter Schock", erklärte sie gegenüber Reportern. Auf Instagram bat sie die Familie um Verzeihung: "Ich schäme mich sehr, dass ich diesen Schmerz verursacht habe." Der Sender trennte sich von allen beteiligten Mitarbeitern, Peña beendete die Zusammenarbeit von sich aus.
Der Chef des Streamingdienstes betonte, "dass mich das, was gerade in der Sendung von Luzu passiert ist, genauso empört wie euch alle; das entspricht weder mir, noch dem, was wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen. Ich lehne das voll und ganz ab."
Familie von Lionel Messi reagiert empört nach Falschmeldung
Kurz nach der Falschmeldung sah sich auch Lionel Messis Familie gezwungen, öffentlich Stellung zu beziehen. In ihrer Mitteilung bestätigten sie, dass der 68-jährige Jorge Messi tatsächlich mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe. Er befinde sich jedoch unter ärztlicher Aufsicht und zeige eine positive Entwicklung.
Gleichzeitig übte die Familie scharfe Kritik an der Berichterstattung. Man bringe "tiefes Unbehagen über den Mangel an Einfühlungsvermögen, Respekt und Skrupeln" zum Ausdruck, mit dem eine "streng private und familiäre Angelegenheit" behandelt worden sei. Die Gesundheit eines Menschen dürfe nicht zum Thema von Gerüchten werden.
Trotz der Sorgen um seinen Vater Jorge Messi: Argentiniens Fußballstar glänzt beim WM-Auftakt gegen Algerien
Auf dem Spielfeld ließ sich Lionel Messi währenddessen nichts von den Sorgen um seinen Vater anmerken. Beim WM-Auftakt des Titelverteidigers gegen Algerien erzielte der 38-Jährige in dieser Woche in Kansas City alle drei Treffer zum 3:0-Erfolg. Nach seinem ersten Tor flossen Tränen – ein emotionaler Moment, der zunächst Rätsel aufgab.Im Anschluss an die Partie sprach der achtmalige Weltfußballer von "schwierigen Tagen", ohne Details zu nennen. Seine Reaktion habe nichts mit dem Fußball zu tun gehabt. Jorge Messi ist nicht nur sein Vater, sondern auch sein Berater und Manager.
Das nächste Vorrundenspiel steht für Argentinien am kommenden Montag gegen Österreich. Lionel Messi wird dabei vermutlich auch wieder in Gedanken bei seinem Papa sein.
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