
- Bis zu minus 10 Grad: Eisige Kälte legt Deutschland lahm
- DWD warnt vor Glätte, Schnee und Sturm zu Silvester
- Stürmischer Start ins Jahr 2026 – Winter bleibt hartnäckig
Relativ kalte Luft bestimmt weiterhin das Wettergeschehen in Deutschland. Zum Wochenstart drohen eisige Temperaturen und gefährliche Glätte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für fast ganz Deutschland amtliche Warnungen herausgegeben. Teilweise purzeln die Temperaturen auf minus 10 Grad. Doch damit nicht genug: In der Nacht zum Dienstag erfolgt von Nordost eine markante Kaltfrontpassage. Die Bundesrepublik müsse sich auf einen kalten Jahreswechsel einstellen.
Meteorlogen warnen vor bitterkalter Silvesternacht
"Es ist eher ein ungemütlicher Jahreswechsel, wenn man sich draußen aufhält", erklärt DWD-Meteorologe Adrian Leyser Sturm. Dichte Wolken und verbreiteter Niederschlag prägen die Nacht zum neuen Jahr. Ab einer Höhe von 400 Metern verwandelt sich der Regen in Schnee. In den Mittelgebirgen können bis zum Jahreswechsel rund zehn Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Während die Nordhälfte bei null bis fünf Grad frostfrei bleibt, wird es im Süden mit minus 1 bis minus 9 Grad richtig eisig.
Lediglich der äußerste Süden und Südwesten bleiben trocken und ruhig. Der auffrischende Wind lässt die gefühlten Temperaturen jedoch überall noch kälter erscheinen.
Stürmischer Start ins neue Jahr
Das Jahr 2026 beginnt wettertechnisch deutlich unruhiger als das alte endet. "Ein kräftiges Tief über Skandinavien treibt Schauerwolken über das Land, dazu weht ein in Böen starker bis stürmischer Westwind", sagt Leyser Sturm.
An den Küsten und in den Kammlagen der Gebirge drohen sogar schwere Sturmböen. In tieferen Lagen bleibt es nasskalt mit Regen- und Schneeregenschauern, während im Bergland frischer Neuschnee fällt. Wer Feuerwerk zünden möchte, sollte besonders im Nordseeumfeld auf den zunehmenden Wind achten.
Etwas ruhiger präsentiert sich der Neujahrstag nur ganz im Süden. Dort weht weniger Wind und es fällt kaum Niederschlag. Die Temperaturen bewegen sich zwischen null Grad in den Mittelgebirgen und fünf Grad an den Küsten.
Schneechancen am ersten Wochenende 2026
Ab Freitag zieht eine Regenfront südwärts über das Land. In den Mittelgebirgen fällt dabei Schnee, der örtlich sogar bis ins Tiefland reichen kann. "Zum ersten Wochenende des neuen Jahres rangeln Warmluft aus Süden und Kaltluft aus Norden um die Vorherrschaft in Deutschland", erläutert DWD-Experte Adrian Leyser Sturm.
Diese Grenzwetterlage erhöht die Wahrscheinlichkeit für winterliche Verhältnisse auch in niedrigeren Regionen. Im Süden bestehen Chancen auf teils kräftigen Schneefall. Am Samstag liegen die Höchstwerte meist um den Gefrierpunkt, am Sonntag herrscht vielerorts Dauerfrost.
Nur entlang des Rheins und im Nordwesten werden noch leichte Plusgrade erreicht. Schneeschauer und sonnige Abschnitte wechseln sich ab.
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