
- Dolly Parton starb mit 80 Jahren nach einer Krebserkrankung
- Nur vier Tage zuvor sprach sie über ihre gesundheitlichen Probleme und ihre Arbeit
- Trotz ihrer Erkrankung hatte die Country-Ikone noch große Pläne
Es sind Worte, die jetzt eine ganz andere Wucht bekommen: Nur vier Tage vor ihrem Tod sprach Dolly Parton noch über ihre Gesundheit, ihre Arbeit und all das, was sie im Leben noch erreichen wollte. Die Country-Legende starb am 25. August im Alter von 80 Jahren "nach einem kurzen Kampf gegen den Krebs". Ihr Neffe Bryan Seaver machte die traurige Nachricht öffentlich.
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Dolly Parton stirbt nach "kurzem Kampf gegen den Krebs"
Die Sängerin war demnach bereits am 21. August in eine Klinik eingeliefert worden und starb vier Tage später im Vanderbilt-Ingram Cancer Center im Kreis ihrer Angehörigen. Um welche Krebsart es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. Umso bewegender sind ihre letzten öffentlichen Aussagen.
Dolly Parton sprach kurz vor ihrem Tod über ihre Gesundheit
Am 21. August gab Dolly Parton dem US-Magazin "People" ein persönliches Update. Darin sprach sie über gesundheitliche Probleme, die sie nach dem Tod ihres Ehemanns Carl Dean im März 2025 belastet hatten.
Parton erklärte, sie habe sich während der Pflege ihres Mannes nicht ausreichend um ihre eigene Gesundheit gekümmert: "Wie ich in Videobotschaften im vergangenen Jahr schon geteilt habe, habe ich mit einigen gesundheitlichen Problemen zu tun, die ich einfach nicht beachtet habe, als ich mich um Carl gekümmert habe."
Die Sängerin machte zugleich deutlich, dass gesundheitliche Rückschläge für sie nichts völlig Unbekanntes waren. "Wisst ihr, das ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas bewältigen muss. Anfang der achtziger Jahre war ich mehrere Monate mit weiblichen Problemen außer Gefecht gesetzt, und ich hatte damals auch mit meinem Gewicht zu kämpfen, also ist es nicht so, dass ich noch nie schwierige Zeiten mit meiner Gesundheit durchgemacht hätte."
Trotz Krankheit wollte Dolly Parton weiterarbeiten
Doch an Aufgeben dachte Dolly Parton offenbar nicht. Im Gegenteil: Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme sprach sie über ihre berufliche Zukunft und ihre zahlreichen Pläne. "Ich denke, weil wir in einer 24/7-Welt mit sozialen Medien leben, wird alles auf eine Weise vergrößert, wie es vor Jahren nicht der Fall war."
Mit einem Augenzwinkern bezeichnete sie sich anschließend als "Königin der Social-Media-KI". Doch dann wurde sie ernst – und ihre Worte wirken heute besonders tragisch: "Ernsthaft, auch wenn ich mich noch erhole, arbeite ich weiter! Ihr kennt mich — wie ich oft gesagt habe — ich habe mich selbst in eine Ecke geträumt und habe immer noch so viele Dinge, die ich erreichen möchte, also werde ich so lange weiterarbeiten, wie ich kann, um alles zum Leben zu erwecken."
Dolly Parton hatte noch Zukunftspläne: "Ich habe immer noch so viele Dinge, die ich erreichen möchte"
"Ich habe immer noch so viele Dinge, die ich erreichen möchte", sagte sie wenige Tage vor ihrem Tod.Genau diese Sätze lassen Dolly Partons Tod besonders schmerzhaft erscheinen. Während sie über ihre gesundheitlichen Schwierigkeiten sprach, blickte die Sängerin nicht zurück, sondern nach vorne.
Sie wollte weiterarbeiten. Sie wollte ihre Ideen verwirklichen. Und sie hatte offenbar noch zahlreiche Projekte und Wünsche, die sie unbedingt umsetzen wollte. Dass ihr dafür nur noch wenige Tage blieben, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand wissen.
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