
Nicht jeder Welpe aus der landeseigenen Diensthundezucht in Nordrhein-Westfalen hat das Zeug zum Polizeihund. Was mit den aussortierten Vierbeinern geschieht, hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) in einer jetzt veröffentlichten Antwort auf eine AfD-Anfrage verraten.
Die Welpen, die sich erkennbar nicht für eine Polizeihund-Karriere eignen, können sich stattdessen anderswo als treue Begleiter qualifizieren: Sie gehen allesamt in den privaten Verkauf, wie Reul berichtete. Kostenpunkt: 350 Euro pro Jungtier. Aber: "Im Zuge der allgemeinen Preisentwicklung wird der Verkaufspreis aktuell angepasst", heißt es in dem Bericht.
Da die meisten Schnuppernasen sich als gelehrig und diensttauglich erweisen, ist das für das Land allerdings keine große Einnahme: Seit 2021 brachte der Welpenverkauf demnach 7.000 Euro an Erlösen. Insgesamt wurden seitdem 181 Welpen in der landeseigenen Diensthundezucht geboren - allein im laufenden Jahr bislang 27. Der Bedarf an Polizeihunden könne dadurch gedeckt werden, stellte Reul fest.
Anders als etwa im Parlament gibt es bei Polizeihunden keine Nachrücker. Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Markus Wagner: "Rücken bei Bedarf zuvor für den Dienst als Polizeihund ungeeignete Welpen nach?", gab es eine klare Antwort des obersten Polizeichefs: "Nein."
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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