
Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger von Real Madrid hat den Vorwurf seines Gegenspielers Diego Rico vom FC Getafe vehement zurückgewiesen, ihn im Liga-Spiel absichtlich und boshaft gefoult zu haben.
"Wenn man sich natürlich die Bilder in Zeitlupe anschaut, dann sieht es schlimm aus. Das will ich nicht herunterspielen", sagte Rüdiger in der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) gegen Manchester City. "So wie er nach dem Spiel geredet hat, könnte man meinen, ich hätte ihn umgebracht", äußerte der 33-Jährige, der mit Real nach dem 3:0 im Hinspiel vor dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse steht.
Bei der 0:1-Niederlage Anfang März gegen Getafe in der spanischen Liga hatte Rüdiger Mitte der ersten Hälfte den am Boden liegenden Diego Rico mit dem Knie im Gesicht getroffen. Das Einsteigen des Deutschen wurde vom Schiedsrichter aber nicht geahndet. Auch der VAR schritt nicht ein. "Ich mag es, hart zu spielen. Aber auch ich habe Grenzen", sagte der Verteidiger. Es sei nie seine Absicht gewesen, den Spanier absichtlich zu foulen.
Rüdiger: Wollte ihm nicht wehtun
Diego Rico hatte Rüdiger nach der Partie Brutalität vorgeworfen. "Kein anderer Profi würde mit solcher Boshaftigkeit auf einen am Boden liegenden Spieler losgehen und ihn mit dem Knie so brutal treffen, wenn der Ball gar nicht in diesem Bereich war." Der Linksverteidiger musste nach der Aktion behandelt werden, konnte das Spiel aber beenden.
Er habe Diego Rico nicht wehtun wollen, sagte Rüdiger. "Wenn ich ihn mit Absicht gefoult hätte, wäre er nicht wieder aufgestanden."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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